Die Geschichte

1964

Gründung und Eintragung in das Vereinsregister (16.06.1964) unter dem Namen 'Verein Tierheim Lobberich e.V.'. Mitglieder waren damals und sind auch heute nur die Städte und Gemeinden des Kreises Viersen (vormals Kreis Kempen-Krefeld). Deren ordnungsbehördliche Aufgabe, sich der herrenlosen Tiere anzunehmen, sie für eine gesetzlich festgelegte Zeitspanne zu verwahren, zu füttern und zu pflegen und nicht zuletzt zu vermitteln, fallssich der Besitzer nicht meldet, übernahm der Verein.

Zum Standort des Tierheims wurde die damals noch selbständige Stadt Lobberich (heute Nettetal) bestimmt. Das hatte seine Ursache u.a. darin, dass sich bis 1964 der "Tierschutzverein Lobberich und Umgebung" engagiert um herrenlose Tiere bemühte und auf dem jetzigen Vereinsgelände ein kleines Tierheim betrieb, das vom neuen Verein übernommen wurde.

Die Tatsache, dass der damalige Stadtdirektor von Lobberich, Hans-Willi Güßgen, den Vorsitz im Verein übernahm und bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst im April 1982 behielt, war von daher auch nicht zufällig. Sein Nachfolger im Amt des Stadtdirektors, Christian Weisbrich, hat den Vorsitz im Verein ebenso selbstverständlich übernommen wie auch dessen Nachfolger seit April 1990, Peter Ottmann, seit 1999 Bürgermeister der Stadt Nettetal. Geschäftsführer des Vereins war von der Gründung bis zu seinem frühen Tod im Dezember 1988 Matthias Neelen. Um ihn, den Motor des Vereins über fast 25 Jahre, zu ehren, haben die Mitglieder am 28. Februar 1990 einstimmig beschlossen, dem Verein seinen Namen zu geben. Seit dem 01. Januar 1989 ist Friedhelm Welz Geschäftsführer.

1978

Die Zwingeranlage wurde vergrößert und dem Bedarf angepasst.

1994

Erweiterung der Zwingeranlage und Bau eines Katzenhauses.

Erneuerung der Heizungsanlage und Bau eines Büroraumes nebst Toilettenanlage.

1995

Kauf und aufwändige Einzäunung eines Nachbargrundstückes als Auslauf für die Hunde.

2002

Bau einer Quarantänestation für Hunde und eines Kleintiergeheges.

Inzwischen hat das Tierheim alle Einrichtungen geschafffen, die einerseits den tierschutzrechtlichen Vorschriften und andererseits dem Bedarf für hoffentlich die nächsten 5 - 10 Jahre entsprechen.